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Ich freue mich! Denn schon am Wochenende entdeckte ich die frischen grünen Blätter hervorspitzen unter dem Buchenblätterlaub, 4 – 5 cm waren sie schon hoch. Ich fand meine Bärlauch-Avenue (wie ich sie liebevoll nenne) erst letztes Jahr. Da war es aber schon Mai, glaube ich, und als ich einen Waldweg entlang lief, da roch ich ihn aber immer noch heftig. Der Duft war umwerfend! Als ob ich durch Ayse’s (türkischer Name) Wohnung lief und dort gerade fleißig gekocht wird. Ich bekam richtig Appetit 😉
Weil ich Knoblauch nicht vertrage, ist mir der Bärlauch ein sehr guter Ersatz. Da ich auch unter Eisenspeichermangel leide, wurde mir das Bärlauch-Granulat empfohlen. Da kostet das Minigläschen läppische 12€…das Bärlauch-Öl von einer Ölmühle kommt auf 6,50 € für 250 ml. Also ein hochwertiges Produkt, wenn es so teuer gehandelt wird. Man braucht wohl viele Blätter um eine gewisse Menge herauszubekommen. ABER der Bärlauch wäre vom Aussterben bedroht, habe ich jetzt gelesen. Es ist somit nicht erlaubt, ihn massenhaft zu pflücken – für den Eigengebrauch und in kleinen Mengen ist das aber kein Problem.
Denn die guten Eigenschaften überwiegen und ganz frisch ist natürlich besser als ein Granulat. Hier könnt ihr nachlesen, was der Bärlauch als Heilpflanze so alles kann: https://baerlauch.die-heilpflanze.de/heilwirkung.htm
Ich habe mir vorgenommen ein Bärlauch-Öl und Pesto selbst zu machen, ein Rezept gibt’s z.B. hier: https://www.kostbarenatur.net/rezepte/baerlauch-in-oel-einlegen-haltbar-machen/
Und auch die Idee mit dem Bärlauch-Salz gefällt mir gut. Übrigens habe ich mir vor Kurzem einen ganzen Karton mit Gewürzen schicken lassen. Ich möchte auch hier mehr für mich ausprobieren. Aufstriche und Chutneys und natürlich darf die vegane Leberwurst nicht fehlen !! Und dieses Mal MUSS sie lecker werden, denn ich habe extra Buchenholz-(geräuchertes) Salz mitbestellt 😉
GUTEN APPETIT und VIEL SPASS beim Experimentieren!

