Mainspaziergang mit ‘biberischer’ Lehre

Auch heute begleitete mich scheinbar noch das Thema Baumsterben. Ich war zwar nicht erpicht auf einen Spaziergang draußen, denn die Chemiekeule am Himmel hatte seit gestern wieder zugeschlagen und es war bedeckt und stank. Dennoch musste ich einfach raus aus der Wohnung und mich bewegen.

So zog es mich heute woanders hin, ich ging den Mainradweg entlang und entdeckte am Ufer die Arbeit der Biber – was mich sofort an das gestrige Erlebnis mit dem gefällten Baum erinnerte.

Also auch der Biber ist ein Baumfeind, d.h. es trennt auch durchaus die ‘Natur’ den Stamm oberhalb der Wurzeln! Und erst gestern hatte ich im Beitrag geschrieben, in der Natur gäbe es so eine Trennung nicht! Wow – wollte mir das die geistige Welt also heute noch nachträglich mitteilen? Muss ich mich bei meinen Lesern also heute korrigieren?

Ein paar Meter weiter vorn sah ich aber dann plötzlich diesen Baum – und der zeigte eindeutig, dass der Biber eine kleine Verbindung stehen lässt. Hm.

Es ist klar, dass der Baum so keine Überlebenschance hat. Durch den zeitlichen Nageprozess des Bibers ist es aber für den Baum wohl eine ganz andere Vorbereitung auf sein Ableben, als wenn eine Säge den Schnitt ganz unverhofft in zwei Minuten erledigt.

Wenn ich im Wald unterwegs bin und in naher Ferne eine Motorsäge höre und das Krachen des Holzes, dann fühle nicht nur ich mich unwohl. Ich mag mich natürlich irren, aber ich habe den Eindruck bekommen, dass dieses Geräusch mittlerweile sehr wohl bekannt ist unter den Waldbäumen und Tieren – und es ihnen nichts Gutes verheißt. Das Wurzelwerk ist ja auch eine Art Kommunikationsnetzwerk und so wird eine Gefahr sicherlich auch unterirdisch weitergegeben werden können. Der Baum gestern wurde mit einer Handsäge/Stichsäge bearbeitet, das war also eine andere Situation für den Baumgeist, vermute ich.

Wenn man also schon einen Baum fällen muss, dann sollte man mit ihm vorher Kontakt aufnehmen. Vielleicht klingt das sehr befremdlich, aber die indigenen Völker hätten ohne ein vorheriges Gebet oder die Zustimmung der Geister bestimmt keine Bäume gefällt. Jedenfalls versuche ich das zu berücksichtigen, falls ich mal in so einer Situation sein werde.

Und so bedanke ich mich bei der geistigen Welt für diese nachträgliche “Ergänzung” und beim Biber für diese Lehrstunde, die ich spontan als biberische Lehre tituliert habe 😉

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