Welche Realität möchtest Du erleben?

Oder anders gefragt: Welches Schweinderl hättens gern? Das hat Robert Lembke immer gefragt in der Quizshow – ihr erinnert euch bestimmt daran 😉

Ich hatte im Blog ja schon vor Monaten auf das Thema Inflation hingewiesen. Jetzt höre ich, dass jeder von Teuerungen im Alltag spricht – ja, ich sehe sie auch. Aber ich sehe auch noch eine andere Wahrheit. Meine Zusatzversicherung zahlt den Anteil für die Heilpraktiker-Rechnungen, meine Krankenkasse übernimmt alle Kosten meiner Zahnbehandlung und im Supermarkt gibt es mehr als ich je essen könnte oder wollte. Himbeeren aus Marokko, Erdbeeren aus Spanien und Ingwer aus Peru. Also Grund genug zufrieden und dankbar zu sein für diese Fülle, hätten wir eigentlich schon. Aber die Leute ärgern sich dennoch, weil ständig das billigste Sonnenblumenöl leer ist. Als gäbe es überhaupt keine Alternativen dazu…

Und dann gehe ich einkaufen und entdecke zufällig meinen entcoffeinierten Kaffee, der im Angebot 1,60 € (!) pro 250 gr. günstiger ist als woanders. Mein Stromanbieter schickte mir die Jahresrechnung mit dem Ergebnis, dass ich ab sofort monatlich 3,- € weniger zahle. Wie jetzt? So etwas gibt es noch in diesen Zeiten? Scheinbar.

Dafür ist das bekannte Wasser aus Italien mit 8,34€ pro 6L-Kiste auch für mich nicht mehr leistbar – eine weitere Kostensteigerung um 1,- € pro Kiste ist mir doch auch zu viel. Dann wird eben umgedacht und der Luxus einer Ökokisten-Lieferung fällt dann eben weg.

Ich weiß nicht, wie euer Alltag aussieht – aber wenn man mal die Nachrichten vollständig weglässt, sieht man einfach nur wie das Leben um sich herum ist. Angenommen wir hätten keine Medien und Endgeräte um uns mit Nachrichten zu beschäftigen, was würden wir in unserem Umfeld sehen können?

So ähnlich ist es mit den Realitäten. Unser Gehirn bzw. der Verstand möchte den ganzen Tag alles mögliche erzählen, zerstückeln, erläutern aber vorallem fantasieren. Was würde passieren wenn …..? Was machen wir falls …..? Wie schlimm wird es noch kommen ….?

Aber wir wollen uns gar nicht ausmalen WIE SCHLIMM ES NOCH KOMMEN WIRD, oder?

Also wisse um deinen Fokus, deine Wahl und das, was du auch WIRKLICH leben möchtest. Das bedeutet sehr konsequent zu sein, wenn Gedanken auftauchen, die dich von diesem Weg wieder abbringen. Oft wird man in Gespräche verwickelt, hört von schlimmen Schicksalen oder Erlebnissen anderer und schwupp – ist man in der anderen Wahrnehmung einer Realität und Zeitlinie, die nicht die eigene ist. Das gilt es umgehend zu erkennen, dann kann man einen Schritt zurücktreten als Beobachter.

Nur viele bemerken gar nicht was passiert, sondern nehmen es als DIE EIGENE UND MÖGLICHE REALITÄT an.

Für mich ist Bewusstheit und Achtsamkeit der Schlüssel. Und das geht aber nicht wenn man 24 Stunden lang Ablenkung sucht und hat. Die eigenen Gedanken zu kennen, damit fängt es an.

Wer da draußen kann denn noch ganz für sich alleine sein? So richtig in der Stille 30 Minuten sitzen – ohne Radio, Handy oder Gespräche zwischendrin? ALL-EIN sein. Ohne Unwohlsein, Panik oder Nervosität zu spüren. Wenige halten völlige Stille aus. Doch für mich ist das der Beginn eines inneren Wandels. Wer diese Hürde genommen hat, der macht weitere, große Schritte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.