Spaziergang mit Aufgabe

Kennt ihr das auch? Ihr fühlt euch an einen bestimmten Platz in der Natur, einem Dorf oder Urlaubsort hingezogen? Habt ihr schon mal überlegt, ob das vielleicht etwas mit eurer Vergangenheit zu tun hat? Eventuell habt ihr so etwas schon erlebt. Ihr geht in einem fremden Urlaubsort spazieren und biegt in die richtigen Straßen ab und kommt genau da raus wo ihr hin wolltet – ohne dass ihr euch mit dem Handy oder einer Karte orientiert hättet vorher. Manchmal kommt euch alles auch bekannt vor, ihr fühlt euch heimelig. Das Unterbewusstsein, die Seele erinnert sich noch als du mal genau an diesem Ort warst – in einen deiner Träume oder einer anderen Inkarnation. Ist das nicht spannend?

Heute wusste ich mal wieder nicht wohin mit mir – mir fiel kein Platz ein, an den es mich besonders zog. Aber ich wollte in die Natur, einen Wald oder etwas mit Schatten – denn die Hitze und Sonne vertrage ich nicht gut mit meiner Haut und Wesen. Ich bog mit dem Auto irgendwann in einen Feldweg ab, dort war ich noch nicht gewesen – aber der Wald schien mir “interessant” zu sein. Die Luft war okay, doch der Wald viel zu trocken – fiel mir auf. Dennoch gefiel mir dieser langgezogene Spazierweg im Schatten und an einer Abzweigung sah ich oberhalb etwas mehr Sonne – dort kam wohl eine Lichtung. Na das interessiert mich jetzt….und da war ich dann überrascht, kam ich an einem Weinhang heraus, weiter vorne Apfel- und Birnenbäume. Die Früchte hatten alle dunkle Flecken und der ganze Wald war etwas mitgenommen. Das habe ich schon bemerkt gehabt – etwas Belastendes lag da im Feld.

Ich lief also noch ein Stück den Weg entlang, denn eigentlich gefiel es mir dort sehr gut. Dann sah ich wo ich bin – direkt oberhalb der Volkacher Mainschleife gegenüber der Vogelsburg. Damit habe ich nicht gerechnet – wie gut dass ich hier hoch gelaufen war. Die ganze Zeit auf meinem Weg dorthin hörte ich schon die Rufe der Bussarde – sie sind immer in meiner Nähe und ich freue mich wenn ich sie sehe und höre über mir. Aber was sah ich da direkt weiter vorne zwischen den Bäumen? Zwei große Funkmasten! “Schön” kaschiert von den Laubbäumen – von unterhalb konnte man diese riesen Teile sicherlich dennoch nicht sehen….Die armen Bäume, der arme Wald! Ich hab da so meine Probleme mit diesen Masten, ich blieb kurz stehen und dachte eine ganz leise Stimme gespürt zu haben. Hm, gibt es hier etwa etwas für mich zu tun?? Bin ich deshalb hier hoch gelaufen? Ein Austesten bestätigte, dass ich eine Aufgabe hier hätte – wegen dieser beiden Funkmasten. Ich verpasste dem einen mehrere Kapseln, die übereinander gestülpt und ausgepolstert wurden. Der andere Mast war wesentlich heftiger und gefährlicher – die Luft knisterte so nah war ich dran. Also da musste eine größere, stärkere Dämmung her – es galt das Schwingungspotential zu minimieren. Ich war zwar sehr konzentriert bei der Arbeit dennoch bemerkte ich schon auch den aufkommenden Wind in den Baumwipfeln. Die Äste und Blätter bewegten sich, hörte ich da ein DANKE?

Unterhalb wuchsen diese wunderbaren hellen Trauben…und die Menschen zahlen eine gute Summe Geld für eine Flasche Volkacher Wein. Nur ein paar Meter von den Reben stehen aber diese Giganten und senden 24 Stunden Tag um Tag auf alles ein. Ja, es macht mich traurig – denn sie scheinen noch nicht allzu lange dort zu stehen – die Masten. Keiner kann sich wehren, wenn einem so eine Sendeanlage einfach direkt vor die Füße geknallt wird und dein geliebtes Stück Land besendet….

Ich war sehr dankbar für diese Arbeit heute, endlich konnte ich wieder Mal etwas tun! Lange bekam ich keine solchen Aufgaben mehr gestellt…Ich ging also dankbar wieder zurück, den ursprünglichen Weg entlang. Nur ein paar Meter weiter vorn fiel ich aus allen Wolken. WAS? Noch ein MAST???!! Ich war den Tränen nahe! Mittendrin eine ganz neu planierte Stelle mit noch so einem Teil, diesmal ganz unsichtbar von außen. 3 Masten so eng nebeneinander! Ich stand mit einer Wut im Bauch davor und ringte um Fassung. Dieser war ein anderer Mast – er hatte keine Spitze nur so eine waagrechte Stange mit zwei Enden nach oben. Soll ich auch hier eindämmen? Ich bekam ein komisches Nein. Hä? Nein? Ah, etwas anderes wird damit gemacht..okay. Ich bekam die Anweisung die Sende-Information zu überschreiben mit einer anderen Frequenz…von sagen wir mal…weiter oben 😉 Ab sofort wird hier Himmliches von Mutter Maria gesendet. Sorry, ich schreibe nur was ich gehört habe 😉 Wundern darf sich aber natürlich dennoch jeder der möchte!

Wie immer fragte ich nochmals nach, ob es nun korrigiert ist – wenn ein Nein kommt, heißt es nochmal nachzufragen was noch fehlt. Und sogar auf dem Rückweg fragte ich wieder nach, ob denn alles noch so ist, wie ich es manifestiert hatte – dauerhaft und automatisch, codiert und gesichert – nicht mehr überschreibbar usw….. Denn oft glaube ich ja selbst nicht an die Wirksamkeit meiner Vorstellungskraft – dennoch wurde mir bestätigt, dass es passt und es für mich nichts mehr zu tun gäbe. Puhhh, geschafft!

Nun, ich erzähle dir das auch, damit du ein Gespür bekommst für solche “Aufgaben” – der innere Moment ist manchmal sehr leise, du musst schon genau hineinspüren oder nachfragen was nun zu tun ist, damit du ihn nicht verpasst. Wenn man alleine unterwegs ist, wie ich, ist das natürlich viel einfacher. Da sind meine Antennen eh nur auf die Natur und die Tiere um mich herum ausgerichtet.

Vielleicht probierst du es einfach bei deinem nächsten Wanderausflug, deinem Spaziergang oder See-Besuch mal aus. Vielleicht wartet genau dort etwas auf dich, ein Problem das gesehen und korrigiert werden muss. Deine Hilfe ist gefragt, damit durch dich etwas Größeres und Lichtvolleres wirken kann.

Manchmal hilft es mir zu wissen, dass ich Sinnvolles tun kann. Denn wie oft fühle ich mich so verloren, wie dieses verrückte, einsame Blümelein.

Und wie gerne wende ich doch meine Fähigkeiten für eine wichtige Aufgabe an. Ich hoffe, ihr führt mich noch weiterhin auf die richtigen Wege und zu den akuten Problemen. Dafür bin ich da! Und vielleicht fühlst du dich ja auch dazu be/gerufen?

Fotos: privat

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