Wir können uns nur selbst helfen

An welchen Strohalm klammerst Du Dich denn noch? Das alte Leben war schon angenehm und könnte nun mal wieder zurück kommen? Ich glaube, das wird nicht geschehen ehrlich gesagt. Veränderungen sind nun mal unangenehm oder anstrengend. Wir müssen uns schon selbst helfen, denn niemand wird uns etwas abnehmen von unserem Schicksal. UND: Es wird uns da niemand anderer raus holen! Aber, diese Krise holt aus jedem von uns das Potential wieder hervor und die Kreativität, Resilienz und Ausdauer. Wir können über uns hinaus wachsen und mit eigenen Augen erkennen, zu was wir tatsächlich fähig sind in der Not. Wir können uns organsieren, zusammen tun, aushelfen und trösten. Und schlussendlich erkennen wir: Wir brauchen keine staatlichen Diener mehr.

Wie unsere Generationen vor uns, die in Kriegszeiten zu überleben wussten. Wie sehr schätze ich das Wissen so vieler Alten! Egal was man fragt, sie kennen sich aus bei einfachen Hausmittel und den Bauernregeln und viele derer waren noch gläubig! Legten ihr Schicksal demütig in die Hände des Herrn. Und es gab damals auch genug Seuchen und Krankheiten, die das Leben nicht einfach machten.

Viele denken ja, der ganze Spuk muss doch nun bald enden! Die Beweise liegen auf dem Tisch, vieles ist so offensichtlich und die Lügen kommen auch mehr und mehr heraus. Behauptungen sind statistisch längst widerlegt, also damit kann man doch jetzt alle Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen! Aber nichts davon ist passiert in den letzten 10 Monaten. Auch ich habe an die Gerechtigkeit und die Justiz eine zeitlang geglaubt. Aber es wird uns nicht mehr so einfach gemacht. Es gab und gibt so wunderbar engagierte Anwälte, Ärzte und Journalisten, die seit 2020 ein Puzzleteil nach dem anderen einsetzen und das Ergebnis öffentlich machen. Es gibt so viele unglaubliche Schlagzeilen, bei denen die Deutschen sofort aufschreien würden, hätten sie darüber in einem anderen Land gehört. Aber bei uns ist es halt dann einfach so und auch legitim?

Heutzutage werden wir täglich mit den unmenschlichsten Verordnungen konfrontiert, und die größte Sorge der Leute ist scheinbar immer noch, dass die Buchung des Sommerurlaubs klappt. Und während viele versuchen, dem Alltag zu entfliehen und den Sommer zu genießen, erläßt die Politik taktisch klug zum 1.8. und 1.9. noch strengere Kontrollmaßnahmen, z. B. Einreisekontrollen an deutschen Grenzen oder der grüne Paß für öffentliche Verkehrsmittel in Italien und Frankreich – um nur zwei Beispiele von vielen zu nennen.

Wo werden wir denn eingeschränkt in unserer Freiheit?! Das müssen wir eben mal für KURZE Zeit in Kauf nehmen! Ist doch nicht schlimm, eine Maske zu tragen – hörte ich die Befürworter der Maßnahmen kontern. Und sie übersehen, wie lange die kurze Zeit bereits andauert und es keine Aussicht gibt auf ein normales Leben in absehbarer Zeit! DARÜBER müsste sich doch nun auch jeder endlich klar geworden sein. Wo ist aber nun die Konsequenz davon geblieben? Wo bleibt der Protest?

Wo ist der Aufschrei unserer katholischen, christlichen Gemeinden? Warum äußert sich der Papst oder eine der vielen Hilfsorganisationen der Kirche nicht zu diesen menschenunwürdigen Bedingungen? Wo ist der Aufschrei der Richter und Rechtsanwälte in diesem Land? Der Ärzteschaft und der Lehrerschaft? Findet denn unser Bundespräsident das alles richtig? Was ist mit den Beratern im ältesten Rat oder den Mitgliedern der Wirtschaftsweisen – wo bleibt deren Stimme? Es gibt sogar ein Deutsches Institut für Menschenrechte – ist das nicht grotesk?! Und zu guter Letzt: Warum interessiert es die Europäische Kommission für Menschenrechte nicht, was gerade überall in Europa mit den Bürgern passiert?

Und genau deswegen, weil sich kaum jemand um uns kümmert oder sich dazu kritisch, öffentlich äußert. Genau deswegen, weil es keine Konsequenzen gibt und Politiker nicht zurücktreten müssen, behaupte ich, dass wir auf uns alleine gestellt sind. Wir haben diesen Schlamassel angefangen und wir müssen selbst sehen, wie wir da wieder raus kommen – als Menscheit und Kollektiv. Es ist Zeit umzudenken und entsprechend in die Handlung zu kommen für unser aller Zukunft.

Das Gute momentan ist, wir hören auf träge und ferngesteuert in den Tag zu leben. Wir erkennen unsere Eigenverantwortung wieder. Wir verstehen, dass wir Geburtsrechte und grundlegende Freiheiten genießen müssten. Und wir sehen, dass die Regierung, auf die wir uns vertrauensvoll jahrzentelang verlassen haben, uns nun im Stich läßt – und sogar unser Feind wird. Die Parolen: Der Staat macht das schon, irgendwer kümmert sich schon – sind passè. Wir müssen uns von diesem Denken verabschieden und unsere Stärke als Menschen und als Seelen hervorheben. D.h. uns nicht mehr (ver)leiten lassen sondern in die Selbstverantwortung gehen. Uns nicht mehr denken zu lassen sondern den Herzverstand mit dem Kopfverstand verbinden und Präsenz zeigen.

Auch unsere Kinder können in dieser Zeit verstärkt lernen, was es heißt, ein aufrichtiger Mensch zu sein! Nicht alles mit sich machen zu lassen und dass es wichtig ist, ein unabhängiges, natürliches Leben führen zu können. Und zwar überall auf der Welt, nicht nur im gut gestellten Deutschland.

Zwei Dinge sollten Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel

Wolfgang von Goethe ( 1749 – 1832)

Je mehr ihre Stimme erheben, desto weniger können sie die Wahrheit und uns wegdrücken.

Jede Stimme zählt! Besonders in diesem menschlich-historischen WAHL-Jahr

Und an dieser Stelle gerne mein Beitrag aus Mai 2021 als Erinnerung:

https://lichtblick2222.de/2021/05/02/die-trennung-der-menschen-beginnt/

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.