Die Buchenwälder werden lichter

Die Buche – Mutter der Weisheit

Heute war ich wieder in dem verschneiten Buchenwäldchen unterwegs. Buchenbäume wachsen hier viele in unserem Main-Gebiet und im Spessart. Und als ich mir diese stark verzweigten, hohen Bäume ansah, die bereits ihre Früchte in den Schnee warfen, war mir klar, dass das einen Beitrag wert sein muss. Bereits letzten Samstag lief ich einen kleinen Waldweg mit Buchen entlang direkt am Rande meines Stadtteils. Vor Wochen sah und hörte ich, wie oft die Waldarbeiter mit ihren Sägen zu Werke waren. Es tat mir in der Seele weh. Mehrere breite Zufahrtschneisen führen in unser kleines Wäldchen ‘Tannigholz’ . Es lässt vermuten, dass weiter im Wald so einiges rausgeholt wurde…vom Wegesrand selbst sieht man bis auf die leuchtend orangen Markierungen und Sägespäne vom wahren Ausmaß nicht viel. Ich wurde wütend, denn es ist sowieso nur ein kleines Waldstück, das mit den Jahren immer kleiner zu werden scheint. Und doch ist es ein wichtiger Ort für die Tiere in Stadtnähe. Und auch ich freue mich über einen WaldBLICK anstatt der hektarweise bewirtschafteten Felder drum herum. An einer mit 1 markierten Buche blieb ich dann mal stehen und wünschte ihr, dass SIE nicht gefällt wird – wenn ich es ihr auch nicht versprechen konnte 🙁 Und als ich dann etwas nachdenklich weiter lief, überkam mich urplötzlich eine starke Traurigkeit, dass mir wirklich die Tränen die Wangen runter liefen. Es war einer der tieferen Seelenschmerzgefühle.

Schräg gegenüber der Nr. 1 haben sie eine größere Buche bereits in 2020 einfach am unteren Ende durchgesägt. Der obere Teil liegt immer noch dort, mittlerweile bemoost und teils mit der Motorsäge “verarbeitet”. Ich erinnere mich als ich den Baum das erste Mal so sah. Er lag ca. 2-3 m von seinem Wurzelstamm entfernt auf dem Boden und verstand wohl nicht was passiert war – die energetische Verbindung zum Stamm “suchend”. Ich blieb sofort stehen und merkte den Schmerz und die Verzweiflung und das ganz dringend Heilung nötig wäre. Ich wirkte, wie ich es eben konnte und versuchte es zu (er)klären und die Verbindung auf energetischer Ebene zu bereinigen und zu trennen. Seit dem liegt der Baum wie ein Mahnmahl direkt am Wegesrand. Und genau dort hängt er nun über den Ästen. Mein Banner mit einem Aufruf den Wald in Ruhe zu lassen, unser aller Lebensraum. Und dass jeder Baum dem Planeten Sauerstoff gibt und er leben möchte. Ich musste nicht klettern, denn ich fand einen langen geraden Ast mit einer Y-Gabelung an der Spitze. Ach, wie praktisch……So konnte ich meinen beschrifteten Matratzenschoner direkt an den seitlichen Laschen aufgabeln und über kleine Ast-Reste hängen.

Naja, ich konnte einfach nicht WEG SCHAUEN. Mein Kriegergeist war hervorgeholt und ich wollte “etwas machen” – nur was wusste ich erstmal nicht. Aber die Idee kam dann doch recht rasch und ich habe das Ding alleine hochgehievt und ob es nun jemand interessiert oder nicht, weiß ich nicht. Aber es sollte wenigstens zum Denken anregen. ZEICHEN setzen! ENERGETISCHE SPUREN hinterlassen! Wer weiß, für was es gut war.

Und was das Schicksal der Buchenwälder MIR vielleicht sagen wollte, fand ich dann heute auf der Seite: https://www.inana.info/blog/2015/01/16/unsere-pflanzengeister-die-buche.html

Auszug: “In der griechischen Mythologie wuchsen Buchen am heiligen Berg Olymp und waren bewohnt von den weisen Eulen Athens der Göttin Athene. Schon hier tritt uns die Buche als Symbol des Wissens und der Weisheit entgegen.

Die Blütenessenz der Buche ist für Menschen, die Schwierigkeiten haben zu tolerieren was ist. Sie hilft uns, andere und anderes nicht ändern zu wollen und sich selbst so anzunehmen wie wir sind. Hierin erkennen wir den mütterlichen Geist der Buche.

Ist das nicht schon ironisch genug??!! Und zeigt es nicht, wie viel die Bäume aushalten. Tolerieren weil sie es eh nicht ändern können? Und fühlen sie trotz ihrer Toleranz eine Traurigkeit ob ihres Schicksals, und der ihrer Baumgeschwister? War es diese Traurigkeit, die ich gespürt habe unter den Bäumen oder doch etwas aus mir….?

ALLES GUTE, IHR BUCHEN

Tatsächlich fand ich auch einen Artikel aus Juni 2020 zum Schutz von Buchenwälder, die in einem schlechten Zustand seien: https://www.nabu.de/news/2020/06/28318.html

Und falls von euch jemand auch ein Bedürfnis hat, “etwas tun zu müssen”, schaut doch mal bei NABU vorbei. Dort gibt es tolle Projekte, die sicherlich mal eine Unterstützung wert sind:

https://naturerbe.nabu.de/wir-ueber-uns/index.html

https://naturerbe.nabu.de/aktiv/waldschutz/waldschutzfonds.html

Veröffentlicht von Vicky Sternchen

Private Blogseite, Blog-Betreiberin von "Der Mensch im Wandel"

2 Kommentare zu „Die Buchenwälder werden lichter

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