Bei Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Anwalt ūü§®

Was f√ľr ein am√ľsanter Titel mir da heute Morgen doch eingegeben wurde. Es scheint so, als solle ich dazu einen Beitrag kreieren. Das f√§llt mir auch gar nicht schwer….

Kennt ihr den Spruch auf dem Reichstagsgebäude? DEM DEUTSCHEN VOLKE, so steht es dort geschrieben.

Es geht um den Patienten Deutschland

Das erkrankte Land mit den leidenden Bewohnern und Bewohnerninnen. Was denn? Es gibt schlie√ülich auch Schwesterinnen. Bevor ich also etwas Falsches schreibe, h√§nge ich lieber einmal zuviel das ‘INNEN’ an. Das ist grammatikalisch vielleicht schr√§g, aber weitaus akzeptabler und sozial unschuldiger als sich einmal √∂ffentlich gegen das Gendern aufzuregen. Dank der gr√ľnen Agenda.

Wir haben die d√ľmmste Regierung Europas

Sage nicht ich, sondern die Linke-Politikerin, Frau Wagenknecht. Sie wetterte die Tage in einer Rede im Bundestag: “Deutschland hat die d√ľmmste Regierung Europas!” Ich w√ľrde erg√§nzen, dass diese Meinung zur eigenen Regierung, durchaus auch schon andere Kritiker in den Nachbarstaaten ge√§u√üert haben. Zum Beispiel √Ėsterreich mit seiner z√§hen Opposition und den harten Polit-Kritikern aber auch in Italien fiel ab und zu ein scharfer Satz bei Parlamentsdebatten. Aber dazu gleich einen R√ľcktritt des Wirtschaftsministers zu fordern, klingt heutzutage derma√üen weltfremd, dass der halbe Plenarsaal lauthals lamentierte w√§hrend der Rede von Frau Wagenknecht. Bekommst du dabei auch eventuell eine G√§nsehaut – oder sogar Brechreiz?

Sind DAS unsere Stimmen? Die Stimmen des Volkes, die da gerade UNSERE Rechte verteidigen?

Zum Wohle des deutschen Volkes

Wie lautet doch gleich nochmal der Amtseid, den Minister, Bundeskanzler und Bundespr√§sidenten schw√∂ren m√ľssen?

“Ich schw√∂re, da√ü ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erf√ľllen und Gerechtigkeit gegen jedermann √ľben werde. So wahr mir Gott helfe.”

Art. 56 GG

So riefen die Italiener monatelang in Sprechchoren auf Demo’s: “Draghi, Draghi – vaffanculo!”. Er hat diese Nachricht sehr gut verstanden – im Gegensatz zu unseren Ministern, die so tun als w√§ren unzufriedene “Wutb√ľrger” das kleinere √úbel. Kann ich sogar nachvollziehen, denn die n√§chste Bundestagswahl ist ja auch erst in 2025… Und ja, da sehe ich gerade den Kanzler sehr breit grinsen und lachen ūü§Ē Es herrscht seit langem ein ziemlich kranker Humor bei unseren Politikern, findet ihr nicht auch?

Es sind diese fiesen Hintert√ľren, die ge√∂ffnet wurden f√ľr den Einzug von totalit√§ren Systemen. Wer wollte denn eine Gesetzes√§nderung, damit j√§hrlich das eigene Geschlecht gewechselt werden kann? Welches Bild wollen sie den J√ľngsten damit vermitteln? Und wer wollte eigentlich “gemeinsame Toiletten” in Schulen, um angeblich “diverse Gruppen” nicht mehr zu diskriminieren? War das wirklich die demokratische Mehrheit? Alle M√§dchen finden es jetzt bestimmt ganz toll, mit Jungs und M√§nnern das Klo zu teilen. Was ist aus dem Schutz der Frau und der Weiblichkeit geworden, frage ich mich.

Was wurde um die Frauenquote und den Frauenparkplatz gekämpft! Davon soll jetzt keine Rede mehr sein. Die Frau, als Frau, wurde abgeschafft Рper Gesetz. Sie ist nur noch ein Mensch mit Uterus. Wolltet ihr das so?

Es ist nicht so, dass ich demokratische Wahlen f√ľr die beste L√∂sung halte. Denn es hat immer etwas mit dem aktuellen Bewusstseinszustand der W√§hler zu tun, ob die Wahl sinnvoll ausf√§llt oder nicht. Das zeigen auch initiierte B√ľrgerbegehren, die kaum Zulauf erhielten in der j√ľngsten Vergangenheit. Was n√ľtzt mir dann also eine Mehrheit, die sich f√ľr einen anderen Weg entscheidet?

Dennoch: WIR werden mehr und mehr √ľberhaupt nicht mehr gefragt, wie es sich in einer Demokratie geh√∂rt. Und bitte kommt mir jetzt nicht mit den Abstimmungs-Barometern der √∂ffentlichen Medien. Diese variablen Ergebnisse sind fragw√ľrdig bis belustigend! Nein, es wird einfach √ľber uns entschieden von Einzelnen ohne Gegenmeinungen zuzulassen. Das ist der entscheidende Nebensatz. Denn das ist bereits faschistoid und totalit√§r, liebe Freunde! Die Meinungsvielfalt einzugrenzen um Interessen Dritter zu beg√ľnstigen – egal was die deutschen W√§hler denken (gab Frau B. unverbl√ľmt zu).

Mittlerweile ist jeder besser bedient, einen guten Anwalt zu kennen als einen guten Hausarzt! Soweit sind wir schon gekommen im besten Deutschland aller Zeiten. Die Vorgehensweise gegen politisch Anders-Denkende hat mehr als unsch√∂ne Z√ľge angenommen. Wer noch von einem freien, demokratischen Rechtsstaat spricht hat leider keine Ahnung, was im Hintergrund vor sich geht. Wieviel Unrecht tagt√§glich passiert, wissen wohl nur jene, die den alternativen Kan√§len treu geblieben sind.

Europa bzw. die Europäische Union besteht zwar aus 27 Mitgliedstaaten

Aber es reicht schon, wenn die wichtigsten Wirtschafts- und Handelsnationen quer schie√üen, um das EU-Schiff ins Wanken zu bringen. Grund daf√ľr, ist die Gleichschaltungspraxis dieser L√§nder was die Sanktions- und Ma√ünahmenpolitik betrifft. Wie abgesprochen ūüėČ setzen sie alle auf’s gleiche Pferd und verk√ľnden sch√§rfere Schritte gegen Das und Jenes, Einsparungszw√§nge Hier und Dort – und wundern sich dann, dass die Bev√∂lkerung bei Auftritten in der √Ėffentlichkeit die Politiker ausbuhen und beschimpfen.

Tats√§chlich sind es die kritischen Stimmen der AfD-Opposition, die in Deutschland noch Tacheles sprechen und mit Fragen und Fakten dem Gewissen der regierenden Partei nachf√ľhlen wollen. Und irgendwie erscheinen viele dieser Abgeordneten noch bodenst√§ndiger und vern√ľnftiger zu sein als die altbew√§hrten Fraktionen von SPD oder CDU.

Hätte nie gedacht, dass ich mal zu dieser Erkenntnis kommen sollte und ich weiß auch nicht, ob das nun beruhigend und hoffnungsvoll klingt. Aber manchmal verändern sich die Tatsachen auf seltsame Weise.

Und ich konnte sogar verschmitzt grinsen, als ich einen passenden Chat-Kommentar in Bezug auf die Pleiten und Blamagen unserer Regierenden las: “Wenn die Ampel ausf√§llt, gilt ja auch rechts vor links.” ūüėŹūü§≠

Unsere Regierung als √Ąrzteteam

Ein Prof. Dr. als Gesundheitsminister, dessen Titel fragw√ľrdig sind. Er w√§re nicht mal ein Arzt, sagte nun der √Ąrztekammer-Pr√§sident unverhohlen in der √Ėffentlichkeit. Das w√§re vor ein paar Jahren noch ein sofortiger R√ľcktrittsgrund gewesen. Wir erinnern uns an die h√§ufigen Plagiats-Vorw√ľrfe und R√ľcktritte fr√ľherer Politiker, wie zu Guttenberg und dem ehemaligen Bundespr√§sidenten Wulff (2011). Damals war es eine Selbstverst√§ndlichkeit, dass das Fehlverhalten Konsequenzen nach sich zog in einem √∂ffentlichen Amt. Heutzutage wird man verp√∂nt, ausgelacht oder ignoriert, √§u√üert man solche Forderungen.

Die Regierenden kommen mir vor, wie Kassen√§rzte, die im 10-Minuten-Takt Symptome beurteilen und abhandeln. Der Patient Deutschland ist sichtlich geschw√§cht und klagt √ľber deutliche Symptome. Und die Pillen, die auf die Schnelle verschrieben wurden, haben nicht wirklich geholfen. Die ersten Symptome wurden etwas abgeschw√§cht, daf√ľr schmerzen jetzt andere Regionen. Das war aber auch abzusehen – zumindest wenn man vorher den Beipackzettel mit den Nebenwirkungen der verordneten, bitteren Pillen aufmerksam gelesen hat.

Ich lerne jedenfalls t√§glich dazu. Auch, dass vieles in der Vergangenheit einfach anders war und Menschen oder Situationen sich wieder ver√§ndern k√∂nnen. Ja, das ist so! Vieles ist auch nie so gewesen, wie sie uns viele Jahre oder Jahrzehnte weismachen wollten! Wir m√ľssen heraustreten aus unserem fixen Schwarz-Wei√ü-Denken und der Obrigkeitsh√∂rigkeit. Diese Zeiten sind endg√ľltig vorbei. Und das werden unsere Politiker auch mehr und mehr zu h√∂ren und zu sp√ľren bekommen.

Das ist f√ľr mich jedenfalls so sicher wie das Amen in der Kirche.

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