Die Crux ein MENSCH zu sein

Ein Gespräch mit meinem höheren Selbst aus November 2020. Ich fand es recht passend auf Grund der enttäuschten Stimmung vieler Menschen auf die Wahlergebnisse der Bundestagswahl.


Vorwort: In diesen Tagen fällt es mir mitunter noch schwerer als sonst, gutgläubig und wohlwollend über meine Mitmenschen oder Menschen aus Politik und Staat zu denken. Zu sehr widerstrebt mir das Bild der hörigen Zweibeiner mit ihrem wundersamen Textilstück im Gesicht und die verhängten Maßnahmen zum Zwecke „des Schutzes der Bevölkerung“.

Aus spiritueller Sicht sollten wir doch einander lieben. Wir wären alle aus einer Quelle, mit den Herzen verbunden; als Bruder und Schwester hier. In jedem Einzelnen leuchtet der göttliche Funke. Echt? Ich seh ihn aber nicht. Dafür seh ich vieles andere was mir gar nicht gefällt. Aus diesem Kontext ergab sich heute Vormittag ein „Selbst-Gespräch“ – sagen wir mal…mit einem anderen Selbstanteil aus einer erhöhten Ebene:

Ich (I): Was heißt es Mensch zu sein?

Antwort (A): Er ist die körperlich manifestierte Antwort der Schöpferquelle

I: Wie IST der richtige Mensch?

A: Er ist Gottgleich

I: (Skeptischer Blick) Ist der Mensch nun eine „gute“ Kreatur oder ist er auch der Bösewicht in Persona?

A: Was meinst DU?

I: Ich glaubte bisher er ist beides, das erstere „wünschenswert“, das andere „mißachtenswert“?

A: Also die Wahrheit ist beides gleichermaßen. Er ist Mensch wenn er lacht und Freude hat, er ist es auch wenn er traurig ist und weint, oder beides zusammen gleichzeitig erlebt.

I: Ich meine aber etwas anderes. Gibt es DEN bösen Menschen, der von Dunkelheit regiert ist und den wir nicht mögen (sollten)?

A: Nein.

I: Nein?!? Aber…es zeigt sich uns doch täglich. Wir erfahren Leid und Schmerz durch Machtspiele, rachsüchtige, grausame oder skrupellose Mitmenschen!

A: Was genau tun sie?

I: Sie beuten andere aus, mißachten ihre Rechte, kümmern sich nicht um deren Wohlergehen und achten nicht das Leben anderer, egal ob Mensch, Tier oder Pflanze.

A: Ja, das stimmt. Sie sind wie Du -und doch anders „gestrickt“.

I: Und das nennst Du nicht „bös“ oder wenigstens nicht erstrebenswert??

A:Doch, sicherlich. Es ist ein dunkler Schattenanteil den wir alle haben oder zumindest mal hatten. Und er zeigt sich solange er Nahrung erfährt.

I: Nahrung im Außen, meinst Du?

A: Ja, auch. Die eigene Nahrung die jeder zu sich nimmt, entstammt ursprünglich aus dem „Außen“, wenn man so will. Die INNERE QUELLE ist göttlicher Natur und erhält zu geringe Aufmerksamkeit. Würden wir uns alle daran ausrichten, sähe diese Welt doch ganz anders aus.

I: Aber eben hieß es noch, den bösen Menschen der von Dunkelheit regiert ist gibt es NICHT.

A: Ja. Es gibt ihn – solange ihr daran glaubt!

Mit diesem letzten Antwortsatz durchfloss mich ein innerer Schauer.

In Liebe mit AllemwasIst,

Vittoria

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