Warum ich einen anderen Weg gehe

In der sogenannten spirituellen Szene bin ich noch gar nicht lange im online-Netz unterwegs. So richtig erst seit 2018. Ich interessierte mich zwar schon immer für Übersinnliches und das Mysterium des Lebens und Todes, aber das ging vorher alles ohne Internet. Es gibt eine Vielzahl an Büchern und Kursen, in denen ebenso viel Wissen transportiert wird – ja vielleicht sogar qualitativ noch hochwertiger.

Durch viele Krankheitsbilder bin ich schon in meiner Jugend zu alternativen Ärzten und Heilmethoden gekommen. Ein Zugang war hier also schon angelegt, und es gibt ja so unglaublich viel zu entdecken in unserer Welt 😉 Da ich neugierig und wissbegierig bin, wollte ich mir vieles ansehen und überall mal “hinschnuppern” – denn ich war auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Und diese Suche schien vor 20 Jahren erst ein mühsamer Beginn zu sein. Gebeutelt und ausgebrembst durch einige gesundheitliche Rückschläge und Unfälle, reifte in mir die Zähigkeit genauso wie die Hilflosigkeit und Angst vor der Zukunft. Ich könnte gar nicht genau sagen, wann mein Tiefpunkt erreicht war, es gab so viele. Dass all das Leiden mit meiner Umgebung, dem Elternhaus und der Familie und der Stadt in der ich wohnte zu tun hatte, wusste ich nicht. Und hätte mir es jemand gesagt, ich hätte ihm nicht geglaubt. Ich zog 2008, mit 32 Jahren, aus meinem Heimatort fort. Damals zog ich mit meinem Freund zusammen nach Unterfranken – in seine Heimat. Das war für mich die Heilung und ich gesundete von Monat zu Monat mehr. Die Beziehung tat mir nicht gut und ich trennte mich von ihm mit 37 Jahren. In der Region blieb ich jedoch, und ich ahnte nicht, welche Abenteuer hier noch auf mich warteten….

Die nächste Stufe an Spiritualität erreichte ich, nachdem ich im Trennungsprozess mit meiner Dualseele war. Und als die spirituelle Kraft und die Kundalini immer stärker wurde, verstärkten sich auch die dunklen Angriffe und es gab die dunklen Nächte der Seele. Ich fand noch Halt in der Religion sowie bei Heilern und Pionieren, die mich stabilisieren konnten – aber das war alles im realen und physischen Kontakt. Erst später ging auch Fernheilung per Quantenphysik.

Ich war froh über jeden, der mir etwas sagen konnte, was da geschieht mit mir. Ich saugte das Wissen auf, versuchte Ungeheures zu verkraften und zu verarbeiten. Und natürlich fand ich auch zu hilfreichen Seiten im Internet, channelings, “frohen” Botschaften der lichtvollen Seite. Aber bei all dem, vermied ich Anhaftungen jeglicher couleur. Ich ließ mich nirgendswo reinziehen, machte mich nicht abhängig von einer Person, einer Gruppe oder deren Ansichten und Wahrheiten. Es war eher so: Ich kam, sah und siegte. Der Sieg war stets auf meiner Seite – und das nicht nur durch meinen italienischen Vornamen Vittoria – sondern weil ich dabei immer etwas dazu gelernt habe. Meine eigene Führung leitete mich zu den Artikeln, Autoren und Videos, die jeweils für mich wichtig waren. Vieles an Hilfestellung wurde mir aber auch “verweigert”, denn ich sollte es selbst erlernen. Ein mühsamer und langer Weg – aber ein unabhängiger. Und nun kann ich so vieles, was ich mir selbst erlernt habe durch das Ansehen, Aufnehmen von Informationen. Die Unterscheidungskraft von Energien und Wahrheiten, die Kommunikation mit Höheren Selbsten und das Fühlen von Seelen.

Und jetzt bin ich schon länger an einem Punkt, wo ich diese spirituelle Szene nicht mehr wirklich verstehen kann. Und deshalb ziehe ich mich immer weiter da raus. Ob hochschwingend oder noch im Widerstand, es ist nicht meins! Natürlich schätze ich die Menschen dahinter, denn jeder von ihnen hat seine eigene Bestimmung und tolle Fähigkeiten. Schließlich ist die wahre Absicht entscheidend hinter all dem. Dennoch, sie alle drehen sich im Kreis – und mit ihnen kreisen viele follower. Vielleicht ist es ja eine kreisförmige Spirale …wird da gerade schmunzelnd vom HS eingeworfen. Genau, ein Urteil maße ich mir nicht zu. Da hast du recht!

Für mich ist es dennoch nicht okay sich nur auf Licht, Liebe und Eierkuchen zu berufen, wenn es wieder mal brenzlig wird – nur weil es so schön klingt und schwingt und man das blöde Gefühl so wieder rasch losbekommt, das einen da plagt? Vielleicht gibt es ja einen Grund, warum dieses “blöde Gefühl” sich immer wieder zeigt? Und es sind die Kanäle von ANDEREN – das ist nicht das eigene Bewusstseinsfeld, in das man eintaucht. Man übernimmt deren Energie und wird durchaus auch abhängig davon. Warum sollte ich aber auf andere mehr hören als auf meine eigene, innere Führung? Viele Fähigkeiten werden so gar nicht erst entwickelt, weil derjenige sich immer wo anders auflädt oder wieder hochzieht, wenn ein Tief angeschlichen kam. Selbstverantwortung ist angesagt – aber ohne sich zu beschuldigen. Da heißt es prüfen, woher gerade diese dunkle Kraft kam, die mich urplötzlich übermannt hat – oder die Wut, die Aggression. Ich möchte mir das genauer ansehen! Das habe ich z. B. gestern gemacht und da taten sich Abgründe auf in der Seele – denn eine andere Seele hatte sich eingemischt und bei mir diese negativen Ansammlungen abgeworfen. Nur durch das Lesen eines Kommentars, schwappte der ganze dunkle Dreck rüber in mein Feld und entfaltete Unwohlsein.

Aber anstatt mich abzulenken mit einem wohlklingenden Licht- und Liebe-Text oder es abzutun, sah ich es mir genauer an. Die Frage ist, wenn ich mich ablenken lasse in dem Moment, ist dann der Groll und die Wut auch automatisch weg…? Ist sie dann WIRKLICH transformiert, geheilt, GESEHEN oder ist nur etwas drüber gelegt worden wie ein Teppich über den Fleck? Nun, das darf und muss wirklich jeder für sich entscheiden und nachfühlen. Was ICH fühle, merken viele andere erst gar nicht – ist meine Erfahrung – und das obwohl sie spirituell sind. Wie sagte der Geist der Mutante? Der Mensch atmet, liest, vergisst und schweigt. Alles geht an ihm vorüber ohne dass er sich dessen gewahr ist.

Wieder und wieder wird nur versucht, im AUßEN Antworten, Bestätigung oder Liebe zu finden. Warum geht der Mensch nicht nach innen und forscht, was gerade mit seiner Laune passiert ist, Herr Gott nochmal!? Wie soll der Mensch wirklich bewusst, spirituell werden – wenn er nur immer auf alle möglichen Reaktionen mit niederen Sinnen reagiert?

Ich gehe einen anderen Weg. Und der mag der einsamere sein, mit wenigen followern, weniger Anhängerschaft die zu jubelt und mich in Worten “bestätigt”. Das brauche ich nicht für mich und würde ich gar nicht wollen. Die ganzen Worte, sind sowieso “nur” ein nettes “Beiwerk” – das was wirklich zählt ist nicht unbedingt gleich sichtbar – aber ich hoffe doch fühlbar 💜

Und ganz klar: Jede/r darf sein und sich zeigen, wie er und sie es möchte. Ob und wie lange Du einem bestimmten, spirituellen Wegbegleiter folgen möchtest, entscheidest auch nur Du und Dein eigenes Gefühl. Solange es sich neutral bis wohltuend anfühlt ist alles gut. Eine dauerhaft, übermäßig hoch schwingende Energie kann für den Geist und Körper auch anstrengend werden. Kostet es dich also zu viel Energie, bekommst du schlechtere Laune oder bist gereizter oder müder als vorher, darfst Du Dich fragen, warum das so ist. Und dann vielleicht die Reißleine ziehen und Deinen eigenen Weg beginnen?

Ich wünsche Dir ganz viel Bewusstheit, Klarheit und Selbstvertrauen auf diesem Weg zu Dir 💟

💜 Und ich hab Dich lieb 💜

Und wenn Du möchtest, höre und fühle in den Kristallton ELEXIER (allumfassende Liebe) hinein:

https://www.youtube.com/watch?v=tHOUfWX1HPM

2 Gedanken zu „Warum ich einen anderen Weg gehe

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.