Kann man Freude lernen?

Kann man Freude lernen? Das Thema FREUDE war am Ostermontag-Morgen im meinem Kopf. Um die Frage zu beantworten: Ein klares JEIN! Freude an sich, ist ja eine Art UR-Zustand des Lebens und der Neugeburt, möchte ich behaupten. Alles Leben beruht auf der Lebensfreude mit der Liebe als Samenkorn und Dünger. Also kann oder braucht kein beseeltes Wesen oder Gottesgeschöpf Freude erst lernen. Sie ist von Anfang da, nur als Heranwachsende/r haben wir eine Menge davon wieder verloren durch die Dramen der 3. Dimension und das Karma-bedingte Verhalten sowie unsere nicht so sehr lebensbejahende Umgebung. Wir kannten also alle mal diese natürliche Schwingung von Freude in uns, und wie sie in uns wirkt. Die Augen glänzen, das Gesicht strahlt, wir lächeln bis zu den Ohren und unser ganzer Körper füllt sich mit Lebendigkeit und eine Art Sich-Getragen-Fühlen. Jedenfalls beschreibe ich diesen Zustand so, ein anderer mag es nochmals anders kennengelernt haben.

Und manchmal hilft auch die geistige Welt nach, wenn das mit dem Lächeln nicht so will 🙂

Da lächelt mich dann die Paprika an…und ich zurück

Und dennoch ist es möglich, Freude wiederzuentdecken wenn sie verloren gegangen ist. Dazu müssen wir eine Lernbereitschaft haben, denn so einfach ist sie gar nicht wieder zu aktivieren. Natürlich gibt es nun einige die ausrufen: ‘So ein Unsinn. Das ist ja wohl ein Leichtes Freude zu empfinden – wenn man nur will! Man muss sich nur umsehen und findet überall einen Anlass zur Freude!’ Oh, so leicht ist es eben nicht – sonst lebten wir schon alle im Paradies – denn am fröhlich sein WOLLEN, liegt es ganz gewiss nicht. Und ja, es gibt Menschen, die gut behütet aufgewachsen sind und fröhliche Eltern hatten oder ein Elternteil, das stets hoffnungsvoll und gut gelaunt war. Und bei vielen anderen war das nicht der Fall. Auch bei mir nicht, deshalb glaube ich schon, dass ich weiß, von was ich spreche. Freude zu empfinden wurde mir abtrainiert, es wurde bewusst zerstört in meinem familiären Umfeld. Heute würde man sagen, du lebtest mit Narzissten oder Egomanen zusammen. Das kann gut sein, davon gibt es ja immer noch jede Menge… Und als Beispiel könnte man sich auch vorstellen, du hörtest gerade von einer schlimmen Nachricht oder hast einen Todesfall in deinem engen Umkreis. Dann käme jemand und sagt zu dir: “Warum bist du denn so traurig? Freu dich doch am Leben!” Ginge das denn? Vermutlich nicht. Denn in dem Moment schmerzt das Herz zu sehr, schwere Gefühle von Trauer, Schock, Fassungslosigkeit blockieren gerade den freien Fluss. Was braucht es also um FREUDE fühlen und leben zu können?

Es braucht LEICHTIGKEIT im HERZEN. DAS ist der Schlüssel zur Freude und zum Glück.

Lange konnte ich mit diesem: Jetzt freu dich doch mal! gar nichts anfangen…wie auch!? Es ist eben KEIN Schalter den man nur umlegen muss, es aber nicht macht, weil man zu faul ist. So lange das Herz nicht frei, UNBESCHWERT und leicht ist, wird sich die Freude nicht einstellen. Und bis dahin, kann es heißen, viel innere Arbeit zu erledigen, aufräumen im Keller des Unterbewusstseins. Dabei helfen auch Affirmationen, wie von Louise L. Hay. Sie war es auch, die mich inspiriert hat, mich dem Thema Leichtigkeit gerade wieder zu nähern. Für alles Negative im Kopf, gibt es einen einfachen Trick um dessen Umkehrung quasi zu forcieren. Ihr kennt das sicherlich schon, ein Beispiel:

  • Der Gedanke: Ich kann das nicht! Ich bin dafür zu blöd, faul, träge…
    • Könnte anders gedacht werden: Ich weiß, dass ich die Fähigkeit habe alles zu schaffen was ich möchte. Ich erhalte (von Gott) die Kraft und die Stärke meine Ziele zu verwirklichen.
  • Der Gedanke: Ich finde bestimmt keine neuen Partner, Job, Wohnung in dieser Marktlage…
    • Könnte anders gedacht werden: Ich finde einen zu mir genau passenden Partner, Job, Wohnung weil ich genau weiß, was ich möchte. Mit Leichtigkeit werde ich den Jobwechsel, den Umzug schaffen! Und ich freue mich schon jetzt auf die neue Stelle, die neue Wohnung auf meinen neuen Herzensmenschen an meiner Seite.

Dies sind Beispiele, wie einfach man eigene Gedanken umändern kann. Und vor allem FÜHLT mal in die Sätze rein! Da weiß man doch gleich, was davon sich besser anfühlt, oder? Und darin/dabei keimt dann der Funke Freude wieder auf. Und wenn es dann wirklich noch so einfach wird, dann ist die Freude umso größer. Wichtig ist, dass diese positiv formulierten Gedanken ständig wiederholt werden und mit diesem Leichtigkeitsgefühl gefühlt werden (nur runter stammeln bringt nix). Es soll also keine Pflicht sein, sondern das schöne Gefühl bei der Vorstellung überwiegt. Manche Pioniere des positiven Denkens sagen, man solle so tun, als wäre es bereits geschehen. Na ja, probiert es selbst aus – was euch am hilfreichsten ist. Und macht ruhig Notizen wie viel Freude mehr sich nach dem Üben und pro Tag anhäuft – das motiviert nochmals zusätzlich.

FREUDE ist die beste Motivation und der beste Ratgeber für das Gelingen und Meistern des eigenen Lebens – wenn man weiß WIE 😉 ALSO gleich mal positive Gedanken kreieren und aussenden 😉

Veröffentlicht von Vicky Sternchen

Private Blogseite, Blog-Betreiberin von "Der Mensch im Wandel"

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