Es herrscht Krieg. Aber nur wenige nehmen ihn wahr.

Wir sind nun schon wieder monatelang an der kurzen Leine. Abends dürfen wir unsere Wohnung nicht mehr verlassen. Die meisten halten sich seit nun mehr fast einem Jahr an fragwürdige Regeln und schalten ihren gesunden? Menschenverstand dabei gerne komplett aus.

Denn draußen tobt ein tödlicher Krieg. Es ist ein unbekanntes Etwas, das uns alle verfolgt, und je nach Uhrzeit aktiv oder inaktiv ist und einen sogar nicht mal beim Toilettengang in Ruhe lässt. Blanke Angst und Ohnmacht beherrscht unseren Alltag – zumindest energetisch. Denn das Ungeheuer lauert überall und wartet heimtückisch auf neue Opfer. Nur, wo bleiben die Opfer? Ach ja, sie sind ja alle zuhause oder im Heim eingesperrt. DAS ist wirklich ein Opfer, das hier gegeben wird und zu dem man sich gleichzeitig noch selbst macht. Gezwungenermaßen ungezwungen, sich freiwillig einschließen lassen. Nur noch zur Arbeit gehen, für Nahrung und Trinken sorgen und ansonsten still sein – Mund halten, warten und aushalten. Klingt das wirklich so normal, dass die meisten diese Vorgehensweise für gut heißen? Ist es so klar, dass eine dauerhafte Freiheitsbeschränkung die einzige logische Lösung ist?

Ist es Liebe, wenn ich mich von meiner Frau, meinen Kindern absondere und freiwillig in Quarantäne gehe? Ist es Liebe, wenn ich meine Großeltern nicht mehr besuche, um sie zu schützen? Ist es gesund, meine Freunde nicht mehr zu sehen? Ist es gut ganz alleine zu sein, Tag für Tag? Tun wir das alles wirklich aus NÄCHSTEN-LIEBE?

Ich denke nicht. Ich denke es ist ANGST – keine Liebe. Und es ist falsche Rücksichtnahme – aus ANGST.

Aber ja, es wird bestimmt alles bald besser… Sicherlich.

Meine Generation weiß gar nicht, was Krieg ist. Wie sollten wir ihn also erkennen? Wir hören keine Fliegerbomben, wir sehen keine Schwerverletzten und Tote auf der Straße liegen. Es wird nicht geschossen, es steht (zumindest in Deutschland) kein Militär auf der Straße, es gibt (noch) keine Lebensmittelmarken oder rationierte Nahrungsmittelausgaben. Wir fühlen auch keine Abnormität, kein böses oder viel mehr satanisches Werk in diesem erkrankten System. Denn die Menschen wurden trainiert und daran gewöhnt, es als ein Teil der Normalität unseres Lebens zu akzeptieren!

Es sind Menschen ab 50 Jahren aufwärts, die beginnen zu hinterfragen. Vielleicht weil ihre Seele reifer ist? Vielleicht weil sie noch eigenständiges Denken in der Schule gelernt haben, die noch eine andere Kindheit erlebt haben? Die noch mehr Natürlichkeit im Umgang mit der Erde, Natur und Tieren hatten, behaupte ich und dafür überhaupt keinen Kontakt zur digitalen Welt. Es gab zu der Zeit einfach kein Handy, keinen PC oder gameboy. Man hatte sich selbst, seine Freunde und die kindliche Kreativität an erster Stelle.

Ist es nicht interessant, dass gerade diese Menschen eher erkennen was gespielt wird, jüngere Menschen hingegen seltener? Sicherlich gibt es auch unter jenen, welche, die gelegentlich Zweifel haben. Aber sie möchten lieber nicht ihre Stimme gegen eine Mehrheit erheben. Die Mehrheit hat immer Recht, oder? Und Mut ist auch nicht für jeden etwas. Anpassung an soziale Maßstäbe, vorgegebene Rahmenbedingungen und die Einhaltung von Pflichten und Gesetzen, hingegen schon. Diese stehen scheinbar über der Würde des Einzelnen. Herrgott! Wir wurden zu Marionetten gemacht, und wir wissen es nicht mal!

Ich habe meine Großeltern als Jugendliche gefragt, wie es passieren konnte, dass Adolf Hitler soweit gekommen ist? Wieso sie es zugelassen haben und Hitler nicht gestoppt haben? Sie waren doch so viele, sie hätten ihn einfach nicht wählen brauchen!

Meine Oma sagte zu mir, er war gar kein so schlechter Mann. Er hätte Straßen gebaut, sich um die Menschen gekümmert und für Arbeit gesorgt. Ja, so schön trügerisch kann das Bild manchmal sein. Und parallel liefen ganz andere Schachzüge des Machthabers. Und auch er wusste schon, wie schön man mit Emotionen spielen kann um andere gefügig zu bekommen. Wir Frauen können ein Lied davon singen!

Viele WUSSTEN damals einfach nicht, was in Wahrheit mit all den deportierten Menschen tatsächlich passierte. Und hätte es ihnen jemand erzählt, sie hätten es niemals geglaubt! Sie hätten es nicht glauben können – zu wie viel Grausamkeit gewisse „Menschen“ fähig sein könnten.

Ja, vielleicht musste es soweit kommen um das System zu kippen. Ja, es herrscht bereits ein Krieg.

Einer, der kaum zu hören ist , tot geschwiegen vom Regime, den Medien und dem alten System. Und er könnte viele Namen tragen: Psycho-Krieg, Krieg der Unterdrücker, Krieg der Energie und Lebenskraft, Krieg des Humanismus, Krieg der Welten und Dimensionen – auch auf digitaler, technologischer, militärischer Ebene.

Alle Geschütze werden aufgefahren – aber sie sind unsichtbar im Hintergrund. Energetische und technologische Waffen sind nicht zwangsläufig sichtbar. Vielleicht sollen wir uns gegenseitig bekriegen, Befürworter gegen Widersacher. Und über uns schweben lachende Köpfe, die sich amüsieren, wie sich die dumpfen Marionetten beschimpfen und bekämpfen. Wer weiß..? Es herrscht stummer Machtmissbrauch.

Und ist es nicht einfach viel netter, sich ne Pizza zu bestellen, ein Glas Wein dazu und sich mit der Familie vor den Fernseher zu setzen? Irgendwann geht doch auch diese Corona-Zeit vorbei und man kann auch auf jeden Fall schon mal den Sommerurlaub buchen! Bis dahin haben wir die Impfung bekommen und dann sind wir alle wieder in der Normalität angelangt und können uns am Leben erfreuen…..

Wie alleine ich mir vorkomme, gegen den Strom zu schwimmen, was diese Ansicht angeht. Wie traurig ist es für mich, diesen Menschen in die Augen zu sehen mit einem ganz anderen Blick auf die Dinge. Und wie schwer ist es für mich, zu respektieren, dass meine Wahrheit nicht die ihre ist. Und ich für sie eine arme Person bin, die auf ein falsches Pferd gesetzt hat, die an Theorien glaubt, die nur von Lügnern, Spinnern und Rechtsextremen aufgebaut wurden.

Und gleichzeitig entspannt mich ihre Naivität im Alltag. Denn SIE leben weiter, machen das Beste draus und glauben weiterhin lieber irgendwelchen Politikern als den Arbeitskollegen, mit denen sie täglich stundenlang zusammen sind. Aber ich bin nicht besser! Denn auch ich denke doch genau so.

So viele “Krieger*innen” möchten lieber „kämpfen“, sich einsetzen für Gerechtigkeit, für das Leben, für Freiheit und Liebe. Und sie rennen gegen Mauern. Herz-Mauern, Verstandes-Trümmer und Bewusstseins-Grenzen. Aber sie tun es aus Nächstenliebe und aus Überzeugung – und genau aus dem selben Grund reagieren doch auch die loyalen Bürger*innen, die alles mitmachen und mit sich machen lassen! Paradox, nicht wahr?

Und ganz ehrlich, ich bin nicht mehr willig, Impulse zu geben. Denn, ich bin sicher, dass auf Seelenebene schon länger Entscheidungen getroffen wurden. Man könnte sich den Mund fusselig reden und es würde bei etlichen gar nichts bewegen. Genauso glaube ich nicht (mehr) daran, dass es irgendeine Enthüllung und Aufklärung der Intrigen und Unwahrheiten geben wird. Denn dann wäre 3D nicht mehr 3D. Vielleicht, sollte ich meine Vorstellung dahingehend ändern, dass es WIRKLICH Menschen oder Wesen gibt, die lieber in 3D bleiben wollen als etwas ganz anderes zu erleben. Ich bin natürlich hin- und hergerissen, weil ich generell nicht gerne wegsehe, wenn etwas schief läuft. Und das tut es natürlich schon mein ganzes Leben – aus meiner Perspektive. Und ich mir seit Kurzem oft denke, wir – als Menschheit – könnten doch schon so viel weiter sein. Ich glaube, das ist so meine größte Hürde um gelassener mit dieser Situation zu sein. Mein „Job“ ist vielleicht eher universeller Natur und nicht mehr auf Einzelschicksale bedacht.

Aber manchmal „versuche“ ich es einfach noch, weil ich an das Gute im Menschen glauben möchte – und glaube, dass der Mensch fähig ist Wahrheit und Unwahrheit zu unterscheiden, zu fühlen. Aber, so funktioniert es nun mal nicht hier unten – auf diesem Spielfeld. Ich gebe mich geschlagen und kapituliere. Aber mit einem guten Gewissen 😉

Das waren jetzt sehr nachdenkliche Worte, die aber heute gesagt bzw. geschrieben werden wollten.

Vielen Dank für Dein Interesse!

Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das, was wir dafür bekommen,

Sondern das, was wir dadurch werden.

John Ruskin

Wir halten durch und lassen uns die Sonne nicht nehmen!

Denn auch unsere Zeit wird kommen – so wahr uns Gott helfe!

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