Das Wichtigste bekommen wir ohnehin geschenkt

….sagte die 84-Jährige Gertrud letztes Jahr und widerstand der Tristesse im Seniorenheim. Berührend. Und eine schöne Botschaft. Dazu komponierte sie gleich noch das passende Musikstück:

Beschreibung des Videos: Während des Corona-Lockdowns im Frühjahr 2020 dichtete und koponierte die 84jährige Musikpädagogin Gertrud Hanefeld, die in einem Siegener Seniorenheim lebt, dieses kleine mutmachende Lied. „Ja, es war wirklich schlimm“ sagt sie, „Es war schwer auszuhalten, dass kein Besuch kommen durfte, dass wir Heimbewohner praktisch eingesperrt waren. Aber, wissen Sie, ich habe jeden Tag aus dem Fenster geschaut. Ich habe den Baum vor meinem Fenster betrachte, habe beobachtet, wie er Blätter bekommen hat. Ich habe Vögel gesehen, habe ihrem Gesang gelauscht und auch dem Rufen der Kinder aus den Gärten der Nachbarschaft. Das hat mir gut getan. Ich habe gemerkt: Es ist ja alles noch da, was wir zum Leben brauchen. Das Wichtigste bekommen wir ohnehin geschenkt. Das ist doch tröstlich, nicht wahr? Ich hatte zwar schon länger kein Lied mehr geschrieben, auch weil meine Augen schwach geworden sind. Aber auf einmal flogen mir Worte zu für das, was ich gespürt habe, und eine Melodie noch dazu. Und ich habe noch einmal zu Papier und Bleistift gegriffen …“ Gertrud Hanefeld ist der Arbeit der Erwachsenenbildung im Ev. Kirchenkreis von ihren Anfängen Ende der 70iger Jahre an als Teilnehmerin verbunden. Wir danken Frau Hanefeld sehr herzlich, dass wir ihr Mutmach-Lied hier veröffentlichen dürfen! Ein herzlicher Dank auch an Kreiskantor Peter Scholl, der das Lied hier für uns interpretiert.

Und ich fand dazu auch noch einen Artikel mit Bild von Gertrud:

https://www.igus-diakonie.de/details/fliedner-heim-schoene-klaenge-statt-corona-tristesse/

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